Mediation (Vermittlung in Konflikten)

Ein neben den klassischen Rechtsgebieten immer wichtiger werdender Bereich ist die Mediation.

Sie haben mit jemandem einen Konflikt, den Sie alleine nicht Lösen können. Beide Seiten sind an einer guten Lösung interessiert, trotz des guten Willens enden Gespräche stets in verletzenden Vorwürfen. Oder Gespräche finden gar nicht mehr statt, aber keine Seite ist in der Lage, ihr Ziel alleine zu erreichen (z.B. mit Hilfe gerichtlicher Durchsetzung). In jedem Fall sollten beide Seiten ein persönliches Interesse an einer guten Lösung haben und im weiteren Sinne kooperieren wollen.

Ist dies der Fall, bietet das strukturierte Mediationsverfahren eine außergerichtliche Form zur Konfliktbearbeitung mit dem Ziel, für alle Beteiligten eine faire und befriedigende Lösung zu finden. Der Mediator unterstützt die Parteien bei der Entwicklung dieser Lösung. Er kanalisiert die vorhandenen Emotionen, bietet die Chance das eigene Interesse klar zu kriegen und auszusprechen.

Dabei strukturiert er diesen Prozess hin zu einer zukunftsorientierten Lösung (siehe Phasenmodell).

Diese Idee der Mediation ist einige tausend Jahre alt und wurde seitdem stets fortentwickelt. Der Erfolg dieser Methode setzt grundsätzlich voraus, dass alle Beteiligten freiwillig an der Mediation teilnehmen, der Mediator stets die Neutralität wahrt, jedem Beteiligten alle zur Lösungsfindung notwendigen Informationen zur Verfügung stehen, das Ergebnis noch offen ist und die Beteiligten unter Wahrung der Vertraulichkeit eigenverantwortlich an ihren Lösungen arbeiten wollen und können.

Bereiche in denen Mediationen angeboten werden:

  • Familienmediation
    • Trennungs- & Scheidungsmediation
    • Familienmediation
    • Paarmediation/Paarcoaching
  • Arbeits- und Wirtschaftsmediation
    • Konflikte innerhalb des Unternehmens (zwischen Mitarbeitern, zwischen verschiedenen Teams oder Abteilungen, mit Tochtergesellschaften Unternehmensnachfolge)
    • Konflikte außerhalb des Unternehmens (mit anderen Unternehmen oder anderen Abnehmern der Unternehmensleistung, Kooperationspartnern)
  • Erbmediation
  • Nachbarschaftstreitigkeiten
  • Konflikte zwischen Mietern und Vermietern
  • Umweltmediation

Frau Wank (Rechtsanwältin und Mediatorin) führt gerne mit Ihnen ein Vorgespräch in der Kanzlei, indem Sie sich weiter über Mediation informieren können. Sie wird die nächsten Schritte gemeinsam mit Ihnen entscheiden. Durch die ständige Kooperation mit anderen Mediatoren aus verschiedenen Berufsfeldern können Ihre Wünsche im Rahmen Ihrer Anfrage besonders gut berücksichtigt werden.

Die Mediationen finden unter anderem statt in den

Büroräumen Marienburg
Wolfgang-Müller-Straße 16
50968 Köln

 

Phasenmodell der Mediation

  1. Es findet ein Vorgespräch zum gegenseitigen Kennen lernen statt, entscheiden sich alle Beteiligten für die Mediation wird ein Mediationsvertrag unterzeichnet, welcher generelle Regelungen für die Mediation enthält. Die Freiwilligkeit den Prozess jederzeit beenden zu können ist dadurch nicht beeinträchtigt.
  2. Zu Beginn der Mediation findet eine Sammlung der zu bearbeitenden Themen statt.
  3. Zu jedem dieser Themen werden die Interessen beider Parteien herausgearbeitet. Ziel dabei ist, dass jeder sowohl die eigenen Interessen (Wünsche und Bedürfnisse, die in einer Lösung berücksichtigt werden müssen, um sie als gerecht und gut empfinden zu können), als auch die der anderen Partei kennt.
  4. Auf der Basis der Kenntnis der Interessen können nun neue Lösungsoptionen entwickelt werden. In einem zweiten Schritt werden solche, in denen sich beide Seiten wieder finden und die für sie in Frage kommen ausgewählt und besprochen.
  5. In einem letzten Schritt werden die erarbeiteten Lösungen in einer rechtsverbindlichen Mediationsvereinbarung zusammengefasst und von allen unterzeichnet.

Flyer "Strategien für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten" PDF-Datei

 

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